TSV 1866 Weinsberg – TSG Söflingen 31:32 (19:18)
Es war ein Abend zum Vergessen. Der TSV 1866 Weinsberg unterlag am Samstagabend im Nachholspiel gegen die TSG Söflingen knapp mit 31:32. Die junge Weinsberger Mannschaft tat sich vom Spielbeginn bis zur Schlusssirene gegen den kampfstarken Abstiegskandidaten wie im Vorspiel (31:31) extrem schwer. Da nützen auch die großartige Unterstützung der Weinsberger Fans und die wiederum herausragende Leistung von Alen Hadzimuhamedovic mit zwölf Toren, darunter drei verwandelten Siebenmetern, nichts.
„Diese Niederlage nehme ich auf meine Kappe, ich bin sehr stolz auf meine Jungs, die bis zur letzten Sekunde aufopferungsvoll gekämpft haben“, resümierte der Weinsberger Coach. Leider habe sein Team zu viele Fehler produziert, um zu gewinnen.
Die 400 Zuschauer in der Weibertreuhalle erlebten eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der Weinsberg wieder einige Minuten benötigte, um nach einem 0:2 Rückstand nach 5 Minuten ins Spiel zu kommen. Bis zur Pause wogte das Spiel hin und her und der TSV ging mit einem Tor Vorsprung 19:18 in die Kabine.
Nach Wiederanpfiff glitt das Spiel den Schützlingen von Edin Hadzimuhamedovic aus der Hand. Zu viele Abschlüsse blieben ohne Torerfolg. So ging die TSG Söflingen mit 2 Toren Vorsprung in das letzte Viertel des Spiels. Diesen Vorsprung baute das Team aus dem Ulmer Stadtteil bis zur 56 Minute beim 27:31 vorentscheidend auf vier Tore aus. Der TSV kam in den letzten vier Minuten nochmals zurück und konnte auf 32:31 verkürzen. Zu mehr reichte es nicht.
„Wir werden aus dieser Niederlage lernen“, versprach Torwart Stefan Koppmeier, der mit mehreren Glanzparaden ein Weinsberger Debakel verhinderte.
TSV 1866 Weinsberg: Alen Hadzimuhamedovic (12), Manuel Weber (4), Phillip Brodmann (2), Nicolas Ehrlich (2), Din Kandic (2), Sebastian Mühlegg (2), Maximilian Zeisler (2), Leo Leonardo Magdic (1), Jannik Schmitt (1), Simon Schrempf (1), Anton Schuster (1), Tim Titzmann (1), Nicolas Koch, Stefan Koppmeier, Nils Pröllochs
Siebenmeter TSV 3/4, TSG 2/2
Strafzeiten TSV 4, TSG 5
gud
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