Am Sonntagmittag empfingen die Damen den TSV Hardthausen mit dem klaren Ziel, endlich die ersten beiden Punkte einzufahren. Doch der Start verlief alles andere als geplant. Während Laura Dietz mit den ersten drei Treffern für den TSV erfolgreich war, fanden die Gastgeberinnen defensiv keinen Zugriff – so stand es nach 16 Minuten bereits 4:12.
Wer nun dachte, die Partie sei gelaufen, wurde jedoch eines Besseren belehrt. Mit großem Kampfgeist arbeiteten sich die TSV-Damen Schritt für Schritt zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand bis zur Pause (11:14) auf drei Tore.

Nach dem Seitenwechsel legte der TSV furios los: In der 32. Minute war man beim Stand von 13:14 wieder voll im Spiel. Doch eine anschließende Phase mit technischen Fehlern und mehreren Zeitstrafen brachte Hardthausen erneut auf Abstand. Besonders sehenswert war der Treffer von Noelle Rennhofer, die in der 36. Minute einen Freiwurf im Zeitspiel eiskalt in den Winkel setzte – ein Tor, das die Mannschaft noch einmal beflügelte. In der 42. Minute kämpften sich die TSV-Damen erneut auf 18:20 heran.
Leider blieb die große Wende aus. Selbst eine doppelte Überzahl konnte nicht genutzt werden, und so musste sich der TSV trotz großer Moral am Ende etwas zu deutlich mit 22:29 geschlagen geben.
Schon am kommenden Sonntag bietet sich die nächste Gelegenheit, Zählbares mitzunehmen: Auswärts bei der ebenfalls im Tabellenkeller stehenden HSG Strohgäu 2 (Anpfiff 18 Uhr) wollen die TSV-Damen beweisen, dass sie auch nach Rückschlägen nie aufgeben – und dieses Mal endlich punkten.

Es spielten: Alina Veigel, Linda Burkhardt (TW) – Chiara Frischknecht, Claudia Friebe-Ott (6), Christina Pfeifer, Sukanya Weiß, Katharina Weippert, Friederike Koch (3), Laura Nürnberger, Jessica Schüller, Melis Keskin (5/4), Annika Vogel, Didem Keskin, Noelle Rennhofer (2), Laura Dietz (6)