Die Jagdsaison ist eröffnet. Vergangenen Samstag konnte die junge Weinsberger M2 in einer voll besetzten Halle überzeugend die HSG Hohenlohe schlagen. Viele mitgereiste Fans und ehemalige Weggefährten der Truppe machten dieses Spiel fast zu einem Heimspiel für Weinsberg. Die Partie startete pünktlich um 20:00.
Aufgrund der vielen Fans schienen die Jungs zu Beginn der Partie sehr nervös, weshalb das erste Weinsberger Tor erst zu 6. Spielminute durch Kevin Rapp erzielt wurde. Durch einige kurzfristige Ausfälle musste Coachingstaff Rapp-Münkel besonders auf der Rechtsaußen-Position improvisieren. Dies sollte jedoch nicht an der Motivation der Mannschaft nagen. Im weiteren Spielverlauf gaben sich beide Mannschaften die Spielführung wie eine heiße Kartoffel hin und her. Zur 25. Spielminute war die Kartoffel zum Glück abgekühlt und Weinsberg ging mit 9:14 in Führung. Besonders die stabile Weinsberger Abwehr und gute Torhüterleistung ermöglichten diese erstmals hohe Führung. Mit einem Halbzeitstand von 11:15 gingen beide Mannschafen in die verdiente Halbzeitpause.
Sofort zu Beginn der 2. Halbzeit konnte die Führung auf 6 Tore ausgebaut werden. Nur Aufgrund unserer Chancenverwertung und eines guten gegnerischen Torhüters schaffte es Weinsberg nie, die Führung noch weiter auszubauen und den Sieg früher zu besiegeln. Besonders aufgrund unseres Tempospiels hätten hier viele einfache Tore fallen müssen. Da ab der 45. Minute die Hohenloher allerdings zunehmend mit sich selber beschäftigt waren, konnte man diesen Sieg ungefährdet mit nach Hause nehmen und diese Partie mit 26:30 für sich entscheiden.
Nach dem ersten durchwachsenen Spiel gegen Obrigheim ist die Mannschaft nun endlich in der Bezirksliga angekommen. In den nächsten zwei Wochen geht es zuerst gegen den Tabellenzweiten Flein 2 und anschließend gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Neckarelz. Wir dürfen gespannt sein, welche Wunder diese junge Truppe gegen beide Mannschaften vollbringen kann.
TSV 1866 Weinsberg: Manuel Weber (8), Anton Schuster (6), Louis Heim (6), Oliver Andreas Pörgye (4), Ben Gernheuser (4), Kevin Rapp (1), Alexander Mies (1), Jan Schliebe, Nils Pröllochs, Sebastian Mühlegg, Nicolas Koch, Leander Klodt, Felix Brodmann
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