Handball Oberliga Baden-Württemberg

TSV 1866 Weinsberg-SG H2Ku Herrenberg 34:29 (18:19)

„Der Gegner hat bis zum Umfallen gekämpft, wir haben uns unglaublich schwergetan“, meinte der erschöpfte Weinsberger Rückraum-Shooter Maximilian Schulze nach dem Spiel gegen weiterhin punktlosen Tabellenletzten der Oberliga-Vorrundengruppe A aus Herrenberg. „Wir hatten erst ein Spiel, in den letzten 14 Tagen einige personelle Probleme, das war nicht optimal, um in Rhythmus zu kommen, da wurde das Spiel brutal schwer“, stimmte Trainer Oliver Heß seinem Spieler zu. Erst in der letzten Viertelstunde bekam der TSV Weinsberg das Kampfspiel in den Griff. Bis dahin liefen die Kernerstädter meist einem Rückstand gegen die hochmotivierten Gäste hinterher. Es war kein begeisternder Handball, den der TSV am Samstagabend seinen Fans bot. Nach zehn Minuten lag Weinsberg 4:8 hinten und Oliver Heß nahm seine erste Auszeit. Angetrieben vom dynamischen Jan König begann der TSV eine zähe Aufholjagd. Immerhin ging es beim 18:19 mit nur einem Tor Rückstand in die Halbzeitpause. Auch nach Wiederbeginn dominierte zunächst Herrenberg das Geschehen. Die erste Weinsberger Führung im Spiel erzielte Din Kandic in der 44. Minute zum 25:24 für Weinsberg. Dann gelang es der Heß-Truppe mit einem 6:1-Lauf bis zur 52. Minute von 24:24 auf 30:25 davon zu ziehen. Ein Vorsprung der letzten Endes spielentscheidend war. Dank Torhüter Stefan Koppmeier, der zwei Siebenmeter entschärfte, konnten die Gastgeber trotz einer siebenminütigen Torflaute und kurz vor Schluss in doppelter Unterzahl zwei wichtige Punkte einfahren. 

 TSV Weinsberg:Koppmeier, Koch – Schulze (5), Ströbel (1), Mgdic (5), J. König (7), Kandic (3), Heim, Schrempf, Reichert, S. König (3/2), Titzmann, Mahl (3/2), Wahl (3), Darancik (4). Erfolgreichste Werfer SG H2Ku Herrenberg:Valentin Mosdzien (9/2), Sven Jacobs (6), Lukas Bechinka (5).

Schiedsrichter:Simon Jakober/Michael Hommel.

Siebenmeter:TSV: 4/6; SG H2Ku: 2/5. Zeitstrafen:8/4.

gud